Der Aufstieg von CDPs…

Die relativ junge Branche der Customer-Data-Plattformen (CDPs) erlebt einen rasanten Aufschwung in der Beliebtheit. Der Hype hat große Wellen geschlagen und viele Lösungsanbieter dazu veranlasst, ihre Angebote als CDP-Technologie zu vermarkten: Dazu gehören sowohl völlig neue Unternehmen, die ihre Software von Grund auf neu entwickeln, als auch etablierte Marketing-Clouds, die in den CDP-Bereich übergehen.
Laut einem Bericht des CDP Institute von Anfang des Jahres hat die CDP-Branche insgesamt 173 Millionen Dollar im Jahr 2018 eingesammelt (ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber 2017), und die aktuelle Liste der CDP-Anbieter liegt weltweit bei 78.

…und die steigende Verwirrung

Wer redet mit, unternimmt aber nicht die richtigen Schritte? In einem Bericht der Winterberry Group heißt es, dass von über 100 Plattformen, die sich als CDPs präsentieren, weniger als 20 die notwendigen Anforderungen erfüllen, um als solche definiert zu werden.

Mit anderen Worten, über 80 Prozent der CDPs sind falsch deklariert. Der Grund für diese beachtliche Zahl ist das Fehlen einer etablierten und anerkannten Definition. In der von Unklarheiten geprägten Situation, die durch die Neuartigkeit und schnelle Popularität verursacht wird, haben viele Anbieter die Gelegenheit genutzt, den Begriff auszudehnen und zu erweitern, um dem aktuellen Trend zu folgen.

Die Spreu vom Weizen trennen

Das CDP Institute ist ein von David Raab gegründetes, unabhängiges Institut, das sich der Qualifizierung von Marketing- und MarTech-Spezialisten zum Thema Customer-Data-Plattformen verschrieben hat. CrossEngage ist stolzer Gründungspartner des CDP Institute Europe – wir sind von der CDP-Technologie begeistert und teilen die Werte des CDP Institutes.

Zuletzt hat es sich das CDP Institute zur Aufgabe gemacht, die CDP-Anbieter zu identifizieren und zu zertifizieren, die diese Bezeichnung verdienen. Die RealCDP-Initiative stellt CDP-Anbieter vor strenge Anforderungen, die für die Zertifizierung in Bezug auf die Datenverarbeitung erfüllt sein müssen. Die Anbieter müssen diese Mindestanforderungen erfüllen:

  • Aufnahme von Daten aus beliebigen Quellen.
  • Erfassen aller Details der aufgenommenen Daten.
  • Speichern der aufgenommenen Daten auf unbestimmte Zeit.
  • Erstellen einheitlicher Profile zu identifizierten Personen.
  • Teilen von Daten mit jedem System, das diese benötigt.
  • Die Bedeutung der RealCDP-Initiative als stabilisierende, entmystifizierende Instanz im aktuellen CDP-Umfeld ist kaum zu unterschätzen.

    Als CrossEngage freuen wir uns sehr, die RealCDP-Zertifizierung erhalten zu haben!

     

     

    Einer Vision verpflichtet

    Die RealCDP-Zertifizierung umfasst lediglich die Mindestanforderung an die Datenverarbeitung. Während dies für die Abgrenzung von echten zu nicht echten CDP-Anbietern enorm wichtig ist, erfasst die Liste der Anforderungen den Funktionsumfang von CrossEngage nicht vollständig, da wir über die üblichen Möglichkeiten herkömmlicher CDPs hinausgehen.

    Wir konzentrieren uns auf die Kundenbindung, denn diese ist die logische Fortsetzung der Datenerfassung – schließlich sind Daten redundant, wenn sie nicht genutzt werden. Wir machen gesammelte Daten nutzbar, indem wir unsere modernen Funktionen zur Segmentierung nahtlos mit Kundenbindungstools integrieren, sodass Kunden über Postkarten, E-Mail, Facebook, WhatsApp und viele weitere Kanäle auf persönliche und effektive Weise angesprochen werden können.

    Wir sind zertifizierter CDP-Anbieter, aber wir unterscheiden uns von anderen Anbietern: Wir gehen über die Datenverfügbarkeit und -analyse hinaus und legen besonderen Wert auf Möglichkeiten zur Kundenbindung. Wir integrieren und orchestrieren alle Kanäle, sodass nahtlose, konsistente, kanalübergreifende Kampagnen umgesetzt werden können. Unser Ziel ist es nicht nur, einheitliche, dauerhafte Kundenprofile zu erstellen, sondern auch sicherzustellen, dass diese Kunden so effektiv wie möglich erreicht werden.